SVP Hochdorf

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Hallenbad Nein: keine Überraschung für die SVP

Für die SVP Hochdorf kommt das Nein zu einem Hallenbad und die Begründung des Gemeinderates nicht überraschend. In Hochdorf stehen gegenwärtig grosse und teilweise aufgeschobene Investitionen an. Insbesondere wünscht der Gemeinderat einen Schulhausneubau. Nur schon um die geplanten Investitionen zu finanzieren, will der Gemeinderat, trotz markanter Rechnungsüberschüssen in den letzten Jahren, die Steuern erhöhen. Wie die SVP Hochdorf bereits mitgeteilt hat, verunmöglicht diese Finanzplanung mit Steuererhöhung für den Schulhausneubau eine seriöse Hallenbaddiskussion.

Der Entscheid des Gemeinderates ist vor diesem Hintergrund konsequent, insbesondere da es dem Gemeinderat nicht gelungen ist, die anderen Gemeinden des Seetals von einem Hallenbadprojekt in Hochdorf zu überzeugen. Für Hochdorf alleine, welches schon über ein schönes Seebad verfügt, ergibt die Erstellung eines an das Publikum gerichteten Hallenbades im Alleingang wenig Sinn. Weitere Finanzierungsmöglichkeiten wie "sale and lease back" oder ein PPP erscheinen wenig realistisch, da ein Hallenbad schlicht nicht gewinnbringend bewirtschaftet werden kann. Diesbezüglich besteht zudem bereits ein Überangebot. Eine noch umfangreichere und teurere Abklärung unter Beizug externer - und somit zu entschädigender - Personen ist vor dem Hintergrund der gemeinderätlichen Finanzplanung nicht angezeigt.
 
Was die Investitionskosten anbelangt, kostet die Minimalvariante gemäss Gemeinderat Fr. 10.2 Mio. Auch wenn eine Minimalvariante gemäss den Recherchen des Seetaler Booten nur Fr. 7.5 Mio. kosten sollte, erscheint die Situation nicht besser. Eine solche Minimalvariante ist für das Publikum ungeeignet und würde lediglich dem Schulschwimmen dienen. Hierzu hat Hochdorf in Zusammenarbeit mit der SLRG aber ein innovatives und pragmatisches Konzept entwickelt, welches aufzugehen scheint. Dem Vernehmen nach interessieren sich bereits andere Gemeinden dafür. Bei einer solchen Minimalvariante eines Hallenbades wären zudem zwar die Investitionskosten geringer, da aber keine bzw. kaum Deckungsbeiträge erzielt werden können, ergeben sich bei den laufenden Kosten kaum Vorteile gegenüber einem an das Publikum gerichteten Bad. Wenn man bei den Zahlen des Gemeinderates auch noch die laufenden Kosten für Unterhalt und Betrieb sowie die Tatsache, dass nach 20 Jahren eine Sanierung mit entsprechenden Kosten ansteht, berücksichtigt, liegen die tatsächlichen Kosten noch höher als vom Gemeinderat veranschlagt.  

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