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Mittwoch dem 17. November 2010 fand im
Kulturzentrum Braui in Hochdorf ein INFO-Abend über die Abstimmungsvorlagen vom
28. November statt. Im Saale des
Kulturzentrums hatten sich zahlreiche Mitglieder und Gäste eingefunden. Zur
Eröffnung spielte das Brüderpaar Florian und Seppli Brun aus Ottenhusen. Es war
ein Ohrenschmaus, das vielseitige Örgelispiel mit Jodel und Gechlefel, den
Gewinnern des Talentwettbewerbes vom Musikantenstadel zuzuhören. Sie ernteten
denn auch einen riesigen Applaus.
Kantonalpräsident NR. Josef Kunz
begrüsste die grosse SVP Familie zu einem Anlass, der die aktuelle
Abstimmungsvorlagen sowie auch das nächste Wahljahr 2011 betrifft. Die Themen
der Wahlplattform nannte er Sicherheit und Schweizerwerte. Bezugnehmend auf die
harmonischen Töne der Gebrüder Florian und Seppli sagte er; es mag in den
nächsten Monaten und fortan keine falschen Töne geben. Es gibt immer wieder
Kritik an Leuten, die es nicht verdienen. Man solle auf die Leute zugehen, die
Differenzen ausloten. Die Sicherheit ist überall gefragt, so Josef Kunz. Wir
sind die einzige Partei, die sich konsequent für die Sicherheit und die Werte
der Schweiz einsetzt. Wir verlieren im Parlament viele Abstimmungen, so Josef
Kunz, aber im Nachhinein gibt man der SVP Recht. Unser Ziel ist bei den Wahlen
2011 wenigstens 30% Wähleranteil zu gewinnen. NR, Josef Kunz,
begrüsste danach die Presse, die Medien und gab seinem Wunsche Ausdruck, die
Medien mögen nur Gutes von der SVP schreiben. Er wünschte allen einen schönen
Informationsabend.
Kantonsrat und Regierungsratskandidat Urs
Dickerhof war der nächste
Gastredner. Als Fussballfan sagte er, es wäre nicht nötig das absolute Mehr
hinter sich zu haben, es genügt wenn man 51% hinter sich hat. Urs Dickerhof
erklärte; Als Politiker, Unternehmer, Fussballer und Mensch schätze er die
Selbstbestimmung und Selbstverantwortung. Als Politiker muss man sparsam, loyal
und kompromissbereit sein. Urs Dickerhof erklärte; Mir graust, was die andern
Politiker von sich geben. Da müssen doch die Polizisten als Steuereintreiber
besorgt sein, dass sie zusätzliche Bussen von Fr. 700‘000 in die Staatskasse
bringen. Wir haben in der Schweiz viel Kuscheljustiz und zu wenig
Ausschaffungspraxis.
Regierungsratskandidat
KR. Urs Dickerhof führte aus; Nach Ansicht der SP und
der CVP soll die Erziehung der Kinder nicht mehr in der Familie sondern in der
Schule geschehen. Da ist die SVP anderer Ansicht und fordert die Erziehung im
Elternhaus. Betreffend der Steuerinitiative holte er aus: Mit dieser Initiative
will man den Wettbewerb unter den Gemeinden und den Kantonen aushebeln. Aber was
hat uns gross gemacht, der Wettbewerb!
Urs Dickerhof kam auch auf die Kruzifixe zu sprechen, die in Triengen aus
den Schulzimmern entfernt werden mussten. Es hat in unserer Schweiz genug Platz
für Andere, aber diese sollen sich den Gepflogenheiten unseres Landes anpassen.
Urs Dickerhof plädiert für eine starke Eigenverantwortung. Er
will eine Schweiz mit starkem Selbstvertrauen und folgert; Wir haben wie die
Fussballmannschafft ein gemeinsames Ziel, Gewinnen!
Nationalrat und Vizepräsident Christoph Mörgeli, der Gastredner aus Zürich
begrüsste das Volk mit : Hochansehnliche Versammlung! Vom Zirkus „Mörgeli“ ist
meine Stimme schon ein bisschen angeschlagen. Das ist das Resultat seiner
täglichen Vorträge.
NR. Christoph Mörgeli äussert sich über seine Herkunft; In seinem Heimatdorf
hätten seine Grosseltern mehr Kinder in der Stube gehabt als Kühe im Stall.
Danach hätte er seine Schritte des Wohlstandes erklommen. Zu den Ausländern;
Christoph Mörgeli erklärte, dass bei allen Straftaten die Ausländer mit 50 bis
zu 92 % beteiligt wären. Der grösste Teil der Delinquenten ist ansässig. Es
kommt in den Städten zu kriminellen Handlungen, Pöbeleien und Messerstechereien.
Die Kuschel- Justiz urteilt nicht richtig. Darum hat die SVP eine Initiative
gestartet. Für die Insassen der Gefängnisse in der Schweiz ist es ein Leben in
Saus und Braus. Sie lernen arbeiten, Haushalt machen, basteln, schreinern und
Kerzen ziehen. Das Gefängnis kann für einen Delinquenten keine Abschreckung mehr
sein. Jedes europäische Land weist Ausländer aus, siehe Frankreich. Bei der
Ausschaffungsinitiative ist die Wegweisung ein Muss. Sie ist gut und durchdacht.
Das Grobe ist im Gesetz beschrieben, das Detail der Feinheiten gehören nicht in
das Gesetz. Die andern Parteien hirnten und entwarfen einen Gegenentwurf mit
Integrationsklausel. Es wurden unglaubliche Anstrengungen gemacht, nur um die
SVP Ausschaffungsinitiative zu unterlaufen, zu bodigen. Sie kamen mit der Menschrechtskonvention
und mit Völkerrecht, um die Initiative der SVP schlecht zu machen.
Unsere Initiative, so NR. Christoph Mörgeli will nicht, dass 26 Migrationsämter
nach eigenem Ermessen die Ausschaffungen verunmöglichen. Man kann ja Völker- und
Menschenrechte heranziehen, damit man nichts machen muss. NR. Christoph Mörgeli
forderte; Wir müssen JA stimmen. und Nein beim Gegenvorschlag und ein Kreuz bei
der Stichfrage bei der Initiative.
Christoph Mörgeli zu den Wahlen 2011; Schweizer wählen SVP. Auf dieses Referat durfte NR. Christoph Mörgeli noch Red und Antwort stehen. allen Fragestellern dieser INFO Veranstaltung. Kantonal-Präsident Josef Kunz verdankte die Worte von Christoph Mörgeli und das Saalpublikum verdankte es ihm mit einem nicht enden wollenden Applaus. Nach dem politischen Teil des Abends spielten wiederum die Brüder Florian und Seppli. Sie gaben die schönsten Lieder mit Schwyzerörgeli, Chleflen und Jodel zum Besten. Auch an sie ging ein grosser Applaus mit Zugabe .Alles in Allem eine wunderschöne
INFO-Veranstaltung, mit Schweizer Musik und Schweizer Gedankengut, wenn da nicht
das Tele 1 Fernsehen gewesen wäre, welches die schöne Veranstaltung in Ihrer
Tagesschau als ein Missbrauch von Schülern im Dienste der SVP gebrandmarkt hatte.
Schäm di TELE 1!
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