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Ortspartei Hochdorf
Präsident Hubert Abt
Hauptstrasse 34
6283 Baldegg
info@svp-hochdorf.ch

Mittwoch dem 17. November 2010 fand im Kulturzentrum Braui in Hochdorf ein INFO-Abend über die Abstimmungsvorlagen vom 28. November statt.

Im Saale des Kulturzentrums hatten sich zahlreiche Mitglieder und Gäste eingefunden. Zur Eröffnung spielte das Brüderpaar Florian und Seppli Brun aus Ottenhusen. Es war ein Ohrenschmaus, das vielseitige Örgelispiel mit Jodel und Gechlefel, den Gewinnern des Talentwettbewerbes vom Musikantenstadel zuzuhören. Sie ernteten denn auch einen riesigen Applaus. 

Kantonalpräsident NR. Josef Kunz begrüsste die grosse SVP Familie zu einem Anlass, der die aktuelle Abstimmungsvorlagen sowie auch das nächste Wahljahr 2011 betrifft. Die Themen der Wahlplattform nannte er Sicherheit und Schweizerwerte.

Bezugnehmend auf die harmonischen Töne der Gebrüder Florian und Seppli sagte er; es mag in den nächsten Monaten und fortan keine falschen Töne geben. Es gibt immer wieder Kritik an Leuten, die es nicht verdienen. Man solle auf die Leute zugehen, die Differenzen ausloten. Die Sicherheit ist überall gefragt, so Josef Kunz. Wir sind die einzige Partei, die sich konsequent für die Sicherheit und die Werte der Schweiz einsetzt. Wir verlieren im Parlament viele Abstimmungen, so Josef Kunz, aber im Nachhinein gibt man der SVP Recht. Unser Ziel ist bei den Wahlen 2011 wenigstens 30% Wähleranteil zu gewinnen.

NR, Josef Kunz, begrüsste danach die Presse, die Medien und gab seinem Wunsche Ausdruck, die Medien mögen nur Gutes von der SVP schreiben. Er wünschte allen einen schönen Informationsabend. 

Kantonsrat und Regierungsratskandidat Urs Dickerhof war der nächste Gastredner. Als Fussballfan sagte er, es wäre nicht nötig das absolute Mehr hinter sich zu haben, es genügt wenn man 51% hinter sich hat. Urs Dickerhof erklärte; Als Politiker, Unternehmer, Fussballer und Mensch schätze er die Selbstbestimmung und Selbstverantwortung. Als Politiker muss man sparsam, loyal und kompromissbereit sein. Urs Dickerhof erklärte; Mir graust, was die andern Politiker von sich geben. Da müssen doch die Polizisten als Steuereintreiber besorgt sein, dass sie zusätzliche Bussen von Fr. 700‘000 in die Staatskasse bringen. Wir haben in der Schweiz viel Kuscheljustiz und zu wenig Ausschaffungspraxis.

Urs Dickerhof erklärte; Momentan wird die Ausschaffungsinitiative der SVP mit sehr viel Phantasie schlecht und schludrig gemacht. Gleich bei der Steuerinitiative, Wenn Grosssteuerzahler abwandern, wer soll denn künftig die Steuern bezahlen? Beide Parteien wollen ausschaffen, die SVP die Delinquenten und die SP die Grosssteuerzahler. Regierungsratskandidat Urs Dickerhof äussert sich auch zur Lokalpolitik, Dabei erklärt er, die Talstrasse im Seetal muss dringend gebaut werden und gehört nicht in den Topf C.

Regierungsratskandidat KR. Urs Dickerhof führte aus; Nach Ansicht der SP und der CVP soll die Erziehung der Kinder nicht mehr in der Familie sondern in der Schule geschehen. Da ist die SVP anderer Ansicht und fordert die Erziehung im Elternhaus. Betreffend der Steuerinitiative holte er aus: Mit dieser Initiative will man den Wettbewerb unter den Gemeinden und den Kantonen aushebeln. Aber was hat uns gross gemacht, der Wettbewerb!  Urs Dickerhof kam auch auf die Kruzifixe zu sprechen, die in Triengen aus den Schulzimmern entfernt werden mussten. Es hat in unserer Schweiz genug Platz für Andere, aber diese sollen sich den Gepflogenheiten unseres Landes anpassen. Urs Dickerhof plädiert für eine starke Eigenverantwortung.

Er will eine Schweiz mit starkem Selbstvertrauen und folgert; Wir haben wie die Fussballmannschafft ein gemeinsames Ziel, Gewinnen!

Nationalrat und Vizepräsident Christoph Mörgeli, der Gastredner aus Zürich begrüsste das Volk mit : Hochansehnliche Versammlung! Vom Zirkus „Mörgeli“ ist meine Stimme schon ein bisschen angeschlagen. Das ist das Resultat seiner täglichen Vorträge.

NR Christoph Mörgeli machte zuerst einen Rückblich von einer Kosovo-Reise. Da hätte er an vielen Häusern die Bezeichnung AIDS gelesen. Als er sich erkundigt habe, wurde er orientiert das heisst:  Alle In Der Schweiz. Christoph Mörgeli sprach vom Ausländerproblem. Wir sind nicht, wie von den andern Parteien immer wieder beschrieben, eine abgeschottete kleine Insel. Seit 1990 haben wir in der Schweiz eine Nettozuwanderung von 1.2 Millionen Ausländern. Es kommen Asylanten, Delinquenten und auch Reiche. Auf den schweizerischen Autobahnen wir es zunehmend aggressiver. Wer, wie Kollege Josef Kunz  das schweizerische Tierschutzgesetz kennt,  weiss, dass für jedes Schwein der nötige Platz beschrieben wird. 

NR. Christoph Mörgeli spricht von den Problemstaaten im Balkan und Türkei. Die Schweiz hat mit 22% Ausländern in Europa den höchsten Ausländeranteil. Wenn Asylanten und Grenzgänger eingerechnet werden, sind es sogar 34%. Aber die Schweiz lebt in Eintracht mit Ausländern. Wenn aber die Qualität der Ausländer nicht mehr vom Schweizervolk bestimmt werden kann, dann ist es nicht mehr gut in diesem Staat. Der errechnete Durchschnittsausländer in den Staaten Deutschland und Holland kostet jenes Land mehr als es erhält. So wird es auch in der Schweiz sein. Der Ausländer müsste sich dabei mehr als 60 Jahre in der Schweiz aushalten, aber bis dann ist er gestorben oder wieder ausgereist.

NR. Christoph Mörgeli äussert sich über seine Herkunft;

In seinem Heimatdorf hätten seine Grosseltern mehr Kinder in der Stube gehabt als Kühe im Stall. Danach hätte er seine Schritte des Wohlstandes erklommen.

Zu den Ausländern; Christoph Mörgeli erklärte, dass bei allen Straftaten die Ausländer mit 50 bis zu 92 % beteiligt wären. Der grösste Teil der Delinquenten ist ansässig. Es kommt in den Städten zu kriminellen Handlungen, Pöbeleien und Messerstechereien. Die Kuschel- Justiz urteilt nicht richtig. Darum hat die SVP eine Initiative gestartet. Für die Insassen der Gefängnisse in der Schweiz ist es ein Leben in Saus und Braus. Sie lernen arbeiten, Haushalt machen, basteln, schreinern und Kerzen ziehen. Das Gefängnis kann für einen Delinquenten keine Abschreckung mehr sein. Jedes europäische Land weist Ausländer aus, siehe Frankreich.

Bei der Ausschaffungsinitiative ist die Wegweisung ein Muss. Sie ist gut und durchdacht. Das Grobe ist im Gesetz beschrieben, das Detail der Feinheiten gehören nicht in das Gesetz. Die andern Parteien hirnten und entwarfen einen Gegenentwurf mit Integrationsklausel. Es wurden unglaubliche Anstrengungen gemacht, nur um die SVP Ausschaffungsinitiative zu unterlaufen, zu bodigen.

Sie kamen mit der Menschrechtskonvention und mit Völkerrecht, um die Initiative der SVP schlecht zu machen.

Unsere Initiative, so NR. Christoph Mörgeli will nicht, dass 26 Migrationsämter nach eigenem Ermessen die Ausschaffungen verunmöglichen. Man kann ja Völker- und Menschenrechte heranziehen, damit man nichts machen muss. NR. Christoph Mörgeli forderte; Wir müssen JA stimmen. und Nein beim Gegenvorschlag und ein Kreuz bei der Stichfrage bei der Initiative.

Christoph Mörgeli zu den Wahlen 2011; Schweizer wählen SVP.

Auf dieses Referat durfte NR. Christoph Mörgeli noch Red und Antwort stehen. allen Fragestellern dieser INFO Veranstaltung. Kantonal-Präsident Josef Kunz verdankte die Worte von Christoph Mörgeli und das Saalpublikum verdankte es ihm mit einem nicht enden wollenden Applaus. Nach dem politischen Teil des Abends spielten wiederum die Brüder Florian und Seppli. Sie gaben die schönsten Lieder mit Schwyzerörgeli, Chleflen und Jodel zum Besten. Auch an sie ging ein grosser Applaus mit Zugabe. 

Alles in Allem eine wunderschöne INFO-Veranstaltung, mit Schweizer Musik und Schweizer Gedankengut, wenn da nicht das Tele 1 Fernsehen gewesen wäre, welches die schöne Veranstaltung in Ihrer Tagesschau als ein Missbrauch von Schülern im Dienste der SVP gebrandmarkt hatte. Schäm di TELE 1!

Christoph Mörgeli erklärt.

Christoph Mörgeli mit Schwung.

Die singenden Florian & Seppli.

Florian und Seppli singen.

Regierungsratskandidat Urs Dickerhof.

SVP Kantonalpräsident Josef Kunz.



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Stand: 07.03.10
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